Keine Angst vor Autobahnfahrten

Hohe Geschwindigkeiten, monotoner Streckenverlauf und nur sporadische Gelegenheiten, anzuhalten: Vielen Autofahrern graut es vor der Fahrt auf der Autobahn.

Die deutsche Autobahn genießt international ein ganz besonderes Ansehen. Sportliche Fahrer und Bleifüße aus aller Welt nehmen zum Teil weite Reisen auf sich, nur um das Gaspedal auf den Schnellstraßen hierzulande bis zum Anschlag durchzudrücken. Doch während sich viele Fahrfreunde über nicht vorhandene Tempolimits freuen, graut es selbst routinierten Fahrern vor der Autobahnfahrt.

„Die Angst vor Autobahnfahrten ist weit verbreitet“, erklärt Sabine Keinath. „Das Verkehrsumfeld auf Autobahnen unterscheidet sich stark von dem anderer Straßen. „Auf Landstraßen und innerorts sind die Geschwindigkeiten deutlich niedriger. Außerdem kann man jederzeit anhalten und umdrehen. Auf der Autobahn besteht dagegen ein Zwang zu Fahren.“

Die Angst vor der Autobahn ist eine spezielle Ausprägung der Fahrangst (Amaxophobie), von der es viele verschiedene Formen gibt. Die Betroffenen reagieren mit Stresssymptomen wie Herzrasen, kaltem Schweiß und Hyperventilieren. Daraus entwickelt sich schnell ein Vermeidungsverhalten. „Um der als Bedrohungssituation empfundenen Autobahn aus dem Weg zu gehen, nehmen Betroffene teilweise erhebliche Umwege in Kauf“, so Sabine Keinath. „Dabei ist die tatsächliche Unfallgefahr auf Autobahnen im Vergleich zu Landstraßen statistisch deutlich geringer“.

Rational lässt sich die Fahrangst indes nicht erklären. Die Auslöser sind sehr unterschiedlich und variieren von Fall zu Fall. Häufig kann eine erlebte brenzlige Situation zur Entwicklung einer entsprechenden Phobie beitragen, aber auch der mit hohen Geschwindigkeiten und Spurwechseln verbundene Stress ist für manche zu viel. Zunehmende Verkehrsdichte und aggressives Fahrverhalten belasten die Psyche zusätzlich.

Sabine Keinath ist von Berufswegen darauf spezialisiert, eine mögliche Angst vor Autobahnfahrten im Keim zu ersticken. „Fahranfänger fühlen sich ganz oft noch unsicher am Steuer. Deshalb rate ich allen bei Bedarf dazu, zusätzlich zu den erforderlichen Sonderfahrten, gezielt extra Fahrstunden zu nehmen, um sich besser mit Autobahnen vertraut zu machen“. Auch routinierteren Fahrern mit Angst vor Autobahnen rät Sabine Keinath zu Fahrstunden oder speziellen Fahrsicherheitstrainings, um die Angst zu überwinden. Bei besonders stark ausgeprägten Ängsten sollte man derweil auch über psychologische Hilfe nachdenken.

Weitere Hinweise zum Thema gibt unser Fahrschule Keinath-Team gerne persönlich unter der Durchwahl 0821524900 oder direkt in der Fahrschule: Fahrschule Keinath GbR, Augsburger Str. 40, 86157 Augsburg.

Weitere Beiträge

Führerscheinausbildung: Neuregelung der Fahrprüfung